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» Deutschland führt Transportbranche europaweit an

Die Konjunktur schwächelt. Das macht sich besonders in der Transportbranche bemerkbar. Nach Angaben des Transportforums der OECD stagniert der Handel innerhalb der Staaten der EU und den USA auf dem Niveau von 2008. Das war vor der Bankenkrise. Die Seeschifffahrt blieb seit Oktober noch ein Prozent unter dem Niveau von Juni 2008. Ähnliche Zahlen liefern die Statistik betreffend dem Luftverkehr zwischen den USA und den EU-Staaten.

Deutschland gegen den Trend

Allerdings stemmen sich sowohl Deutschland als auch die Niederlande gegen diesen Trend. In Deutschland lag der Außenhandel per Seeschifffahrt 12 Prozent über dem Vorkrisenniveau. Das Luftfrachtabkommen schwächte sich zwar etwas stärker ab. Dennoch liegen auch sie noch bei über 19 Prozent des Vorkrisen-Niveaus, während es in fast allen anderen EU-Staaten unterhalb dieses Stands blieb.
Erfreulich angesichts dieser Zahlen ist, dass Asien trotz Schuldenkrise weiterhin ein Wachstumsmotor für den Transportmarkt bleibt. Insgesamt liegt das Handelsniveau zwischen Asien und Europa über dem von Juni 2008. Lediglich das Handelsvolumen der Seeschifffahrt zwischen den EU-27-Staaten und Asien liegt darunter, wobei die Ausfuhren per Schiff von Europa nach Asien mit 25 Prozent über dem Vorkrisenniveau erfreulich hoch sind.

Schwache Binnennachfrage

Der Güterverkehr auf Straße und Schiene innerhalb der EU-Staaten spiegelt weiterhin die schwache Binnennachfrage wieder. Das macht sich auch im Geschäft der Betreiber eines Fuhrparkservice bemerkbar. Der Straßengüterverkehr in der EU fiel im ersten Quartal des Jahrs 2012 im Vergleich zum vorangegangenen um 10 Prozent unter dem Niveau vor der Krise von 2008. Auch das Frachtaufkommen der Schiene verzeichnete im ersten Quartal einen Rückgang.
Diesem Trend entsprechen auch andere Zahlen. So meldete die Betreibergesellschaft der Brennerautobahn Autobrennero SpA, dass der Schwerverkehr im ersten Quartal um 3,69 Prozent zurückgegangen sei. Zwar geht der Verkehr auf der Brennerautobahn seit 2011 steig zurück, allerdings nicht in dem Umfang wie 2012.
Zusammen mit dem Rückgang des Verkehrsaufkommens bilanziert die Autobrennero einen Rücksatz beim Umsatz von 3,4 Prozent und einen Gewinnrückgang von 23 Prozent. Hauptgrund sind naheliegend die Mindereinnahmen bei den Mautgebühren und die geringeren Pachteinnahmen für Tankstellen.

Dieser Artikel wurde am 21.10.2012 um 07:46 geschrieben und unter News abgelegt. Alle Kommentare finden Sie auch im RSS 2.0-Feed. Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Seite setzen.

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